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Der alte Schwur hat uns geeint,

Hilfe für Brüder und Schwestern haben wir nie Verneint.

Jeder hat geweiht, sein Tun und sein Leben,

Um nach dem Weg der Götter zu streben.

Wenn jeder hat sein Leben gelebt,

Sich irgendwann zur ewigen Ruhe legt.

Wir erwachen in einer anderen Welt,

Wo glänzend Dach den Tag erhellt.

Nun sitzen wir gemeinsam in den Hallen,

Lassen sogleich die Hörner knallen.

Odin hat sich von seim Pferd geschwungen,

Als wir noch mit dem Tode gerungen.

Nun verlangte er den ewigen Schwur der Zeit,

Fragt uns ob wir sind dazu bereit.

Laut schreien wir HAIL ODIN,

Denn nie wollt er ein Leben auf Knien.

Die Tage ziehen ins Land mit Ahnen vereint,

Jeder davon dem Gelage und Kampf geweiht.

Doch kommt der Tag von dem wir alle wissen,

An dem der Wolf sich hat los gerissen.

Nun schreiten wir aus den Hallen, Seit an Seit,

Keiner hat seinem Kopf geneigt.

Mit Kraft wirft Odin den Speer übers Feld,

Damit beginnt, der letzte Kampf um die Welt.

Gegner für Gegner Strecken wir nieder,

Zu unseren Füßen, ihre abgetrennten Glieder.

Unsere Schildmaiden, mit lautem Geschrei,

Aus den Wald kommen unsere Hexen herbei.

Schlag um Schlag sieht man die Schwerter blitzen,

Das Blut von unseren Äxten spritzen.

Für die Asen, die Vanen und unseren Glauben,

Den die Christen, wollten uns rauben.

Unsere Hexen und Seher, wurden verbrannt,

Weil sie die Kraft der Natur gekannt.

Jetzt stehen wir hier im letzten Krieg,

Kämpfen bis zur Niederlage oder zum Sieg.

Die Treue haben wir uns geschworen,

Drum wurden wir zum letzten Kampf erkoren.

In unserem Glauben wird ein Schwur nicht gebrochen,

Sonst verrottet unsere Seele wie unsere Knochen.

Nun da ihr wisst was ein Schwur uns bedeutet,

Wir würden ihn nicht brechen und wenn ihr uns häutet.

Brüder und Schwestern im Tod und im Leben,

Das ist, wofür unsere Gemeinschaft wird streben!