Ragnar Gunnerson

Wie ich zu dem wurde was ich heute bin:

der 2. Ehrenkrieger der Wilden Horde

 

Mein Name ist Ragnar Gunnerson und ich gehöre zur Sippe des "Frayen Franken Folkes". Wie es zu dieser nicht ganz gewöhnlichen Gruppenbildung kam ist eine andere Geschichte und kann auf unseren Seiten nachgesehen werden.

 

Schon beim aller ersten Mal, als meine Gruppe und ich auf einem Markt lagerten um zu Handeln und zu Feiern trafen wir auf die "Wilde Horde". Obschon Glaube und Ansichten meist weit voneinander entfernt, webten die drei blinden Schwestern unser aller Fäden immer fester zusammen. Es wurde eine echte Freundschaft daraus und wir lagerten oft gemeinsam und hatten viel Spaß.

 

Doch bald schon schickte Loki Zwietracht und Missgunst in die Reihen der Wilden Horde. Ihr Jarl, Tristan, war fassungslos, denn die Gemeinschaft drohte zu zerbrechen.

 

Das konnte ich nicht mit ansehen und nach Absprache mit meiner Gruppe stand ich ihm bei. Mein Schild an seinem bis alles endet. Er war mir zum Bruder geworden. Eines jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn er hat einen Bruder! Und er blieb nicht allein, auch Ragnar wurde mir zum Bruder und durch einen glücklichen Umstand sogar zum Blutsbruder.

 

So oft es irgend ging war ich für meine Brüder da und manches Mal stieß meine ganze Gruppe dazu um ihnen den Rücken zu stärken. Nicht alle von der "Wilden Horde" blieben, aber gestärkt und voller neuen Mutes erhob sie sich wie ein Phönix.

 

Es ging noch etwas Zeit ins Land und es heilten die letzten Wunden, als mich mein Bruder Tristan bei einem gemeinsamen Lager in Schweinfurt, am zehnten Tage des Monats September im Jahre 2016, in den Kreis, bestehend aus allen Anwesenden beider Gruppen, treten ließ.

 

Erst wurde ich von einem alten Hexen – Clan durch die Kraft der Magie der Mondgöttin (wer auch immer das sein mag) mit eigens für mich gefertigten Segenssprüchen gereinigt, um dann meinem Bruder den Treueid zu leisten und unter Verwendung der vier Elemente zum 2. Ehren – Krieger der Wilden Horde geweiht zu werden. Zu guter Letzt nahm ich einen kräftigen Schluck mit jedem im Kreis und ein Jeder nahm mich an.

 

Ich bete zu allen Göttern, dass die Wege unserer beider Gruppen für alle Tage ein und dieselbe Richtung haben, auf das mich mein Eid nicht irgendwann vor eine schwere Prüfung stellt!